Professur an der Hochschule München angetreten

Ich habe am 1. März 2021 eine Professur für Politikwissenschaft an der Hochschule München angetreten und damit das Ministerium für Soziales und Integration verlassen sowie meine Lehrtätigkeit an der Universität Stuttgart beendet.

Die neue Aufgabe habe ich gerne in Angriff genommen und biete im Sommersemester 2021 Vorlesungen und Seminare zu den Themenkomplexen „Politisches System“, „Datenerhebung“, „Superwahljahr“, „Politische Beteiligung und Repräsentation von Menschen mit Migrationshintergrund“ sowie „Integrationspolitik“ an.

Denkanstoß Demokratie

Für die Landeszentrale für politische Bildung in Rheinland-Pfalz habe ich vor der Landtagswahl am 14. März über das Thema Politische Repräsentation – inbesondere mit Blick auf unterrepräsentierte Gruppen – gesprochen. Das Gespräch mit Felicitas Dietl ist hier abrufbar.

Artikel im British Journal of Political Science veröffentlicht

Der gemeinsam mit Christian Breunig, Stefanie Bailer und Nathalie Giger erarbeitete Artikel zur parlamentarischen Tätigkeit unterrepräsentierter Gruppen durch Gruppenangehörige im Deutschen Bundestag wurde heute im BJPOLS veröffentlicht. Wir können zeigen, dass Präsenzeffekte meßbar sind und unterschiedlich stark ausfallen, doch dass sie schon nach zwei Legislaturperioden häufig nicht mehr nachweisbar sind. Dies bedeutet, dass die Interessenvertretung unterrepräsentierter Gruppen auch grundsätzlicher – und nicht nur durch Gruppenpräsenz – von den Parteien und Fraktionen behandelt werden sollte.

Masterseminar im Wintersemester 2020/21

Im Wintersemester 2020/21 beschäftigte sich mein Masterseminar an der Universität Stuttgart mit den Herausforderungen für liberale Demokratien im Hinblick auf politische Repräsentation. Wir haben uns mit klassischen und neueren theoretischen Zugängen zum Themenkomplex Repräsentation und jüngsten empirischen Befunden zur parlamentarischen Repräsentation von Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund auseinandergesetzt. Abschließend beschäftigten wir uns mit den Herausforderungen des Rechtspopulismus für die Qualität des Parlamentarismus.